Psychologische Beratung bzw. Psychotherapie bieten grundsätzlich Hilfestellungen an um mit persönlichen Belastungen oder Leidenszuständen besser umzugehen.
Zugegeben, es ist nicht immer leicht diesen Schritt zu tun, aber in den letzten Jahren ist es doch zunehmend selbstverständlicher geworden in schwierigen Situationen professionellen Rat einzuholen.
Ein Ausdruck dieser veränderten gesellschaftlichen Sichtweise stellt beispielsweise das Psychologen- und Psychotherapiegesetz in Österreich dar, wo klar geregelt wird, welche Mehoden sich als wissenschaftlich fundiert bezeichnen dürfen. Dadurch wurde auch eine zumindest teilweise Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen möglich.
Beide Beratungsformen sind insbesondere im Falle des Auftretens folgender Symptome indiziert:
• Depression / Erschöpfung
• Angstzustände
• Leistungsversagen
• Psychosomatische Beschwerden
• Beziehunsprobleme
• ständige Konflikte mit Eltern / Verwandten oder Vorgesetzten
• Schüchternheit bzw. Kontakthemmung
• Selbstmordgedanken
• starke Trauer und Hilflosigkeit nach persönlichen Verlusten oder im Falle schwerer körperlicher Erkrankung
• Essstörungen (Anorexie oder Bulimie)
• Sexuelle Schwierigkeiten
• Zwangsgedanken bzw. -handlungen
• Folgen von (sexueller) Kindesmisshandlung
• Abhängigkeit und Sucht (Alkohol, Drogen, Tabletten, Spielen, Kaufen,...)
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der eher kürzeren psychologischen Beratung und der meist längeren Psychotherapie. Die Entscheidung für eine der beiden Beratungsformen hängt von der jeweiligen Problemlage sowie den persönlichen Wünschen/Anforderungen ab.